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Donnerstag, 21. April 2005 11.00 - 13.00 Uhr
Berufskolleg Institut Dr. Flad Breitscheidstraße 127 70176 Stuttgart
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Freitag, 22. April 2005 12.00 - 14.00 Uhr
Amerika Haus Frankfurt Staufenstr. 1 60323 Frankfurt

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Im internationalen Klimaschutz haben sich die Staaten im Kyoto-Protokoll ehrgeizige Ziele gesetzt, deren Erreichbarkeit zunehmend bezweifelt werden. Klimaforscher fordern, dass die globalen Treibhausemissionen mittel- bis langfristig sogar um 60 -70 % reduziert werden müssen. Dabei soll Emissionsminderung kein Hindernis für die wirtschaftliche Entwicklung darstellen, sondern Wirtschaft und Gesellschaft modernisieren, gerade auch in den Schwellen- und Entwicklungsländern. Eine Schlüsselrolle kommt den USA mit dem weltweit höchsten Pro-Kopf-Aufkommen an Treibhausgasen zu. Weitreichende Schritte zum Klimaschutz wurden von einzelnen Bundesstaaten eingeleitet, z.B. die radikalen CO2-Standards in Kalifornien, das Hydrogen Highway-Programm und ein reger Emissionshandel an der Ostküste.
Welche Alternativen zu den Vereinbarungen von Kyoto auf Bundesebene in Washington debattiert, geplant und verfolgt werden, wurde von Samuel Napolitano erörtert und zur Diskussion gestellt. Er ist in der EPA an leitender Stelle für das nationale Emissionshandelssystem verantwortlich und Architekt des Clear Skies Act des Weißen Hauses, der in einem Meinungsbeitrag in der New York Times positiv bewertet wurde.
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