Earth Day und Earth Week: Weltweite Aktionen zum Schutz unserer Umwelt

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Global denken, lokal handeln - der Earth Day findet alljährlich am 22. April weltweit in über 150 Ländern statt.
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Earth Day-Jahres-Motto 2011:
EARTH DAY 2011
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EARTH DAY am 22. April 2011

 

Wir lieben unsere grüne Stadt!
Vielfältig, vernetzt, nachhaltig, zukunftsfähig.
Wir wollen den Wandel mitgestalten!

+++ EARTH DAY PRESS Newsletter Februar 2011 +++

Earth Day Deutschland und die Theater-AG des Instituts Dr. Flad haben das UNESCO-Jahresthema "Stadt" aufgegriffen.
Am 18. April 2011 fanden daher in Stuttgart zwei Veranstaltungen statt: vormittags die Vortragsveranstaltung "Zukunftsfähige grüne Stadt" im Institut Dr. Flad, und nachmittags die Theateraufführung im Theaterhaus Stuttgart.

Earth Day Veranstaltungen 2011:

18. April 2011: Theateraufführung im Theaterhaus Stuttgart
Bilder & Bericht zur Veranstaltung
23. Februar & 18. April 2011 in Stuttgart
Theaterprojekt zum Thema Stadt

Das Ensemble aus Schüler/innen des Stuttgarter Berufskollegs Institut Dr. Flad ist am 23. Februar 2011 auf die Bildungsmesse 'didacta' in Stuttgart zum UNESCO-Tag eingeladen. Dort präsentiert es zwei Szenen aus dem Theaterstück.
Am 18. April 2011 war im Stuttgarter Theaterhaus die Uraufführung des Theaterstückes.
Zukunftsfähige grüne Stadt - Visionen und Ziele für Klima, Lebensqualität, wirtschaftliche Entwicklung Freitag 15. April 2011 in Frankfurt am Main
Zukunftsfähige grüne Stadt
Visionen und Ziele für Klima, Lebensqualität, wirtschaftliche Entwicklung

10:00 - 14:00 Uhr, IHK Frankfurt
Vortragsveranstaltung
Veranstaltungspartner: Earth Day International Deutsches Komitee.e.V., IHK Frankfurt, US-Generalkonsulat Frankfurt, Urban Land Institute Germany und Umweltallianz Hessen
Referenten: Dr. Manuela Rottmann, Dezernentin für Umwelt und Gesundheit der Stadt Frankfurt, und Uwe S. Brandes, Vice President Initiatives, Urban Land Institute, Washington D.C.,USA
18. April 2011: Vortragsveranstaltung Zukunftsfähige grüne Stadt im Institut
Bilder & Bericht zur Veranstaltung
Montag 18. April 2011 in Stuttgart
Zukunftsfähige grüne Stadt
Visionen und Ziele für Klima, Lebensqualität, Bürgerbeteiligung, wirtschaftliche Entwicklung

11:00 - 13:00 Uhr, Institut Dr. Flad
Vortragsveranstaltung
Veranstaltungspartner: Earth Day International Deutsches Komitee.e.V., Institut Dr. Flad, Urban Land Institute Germany und Deutsch Amerikanisches Zentrum, Stuttgart
Referent: Uwe S. Brandes, Vice President Initiatives, Urban Land Institute, Washington D.C.,USA

Klimaschutz fängt in den Städten an.

Die städtische Dichte hat Vorteile für den Klimaschutz. Der Traum von einst, das Häuschen im Grünen ist passe. Das Wohnen "mittendrin" ist attraktiver denn je. Aber Städte sind auch besonders gefährdet durch den Klimawandel. Die zukunftsfähige Stadt ist die grüne Stadt. Infrastruktur, Architektur, Flächenplanung müssen sich an die Folgen des Klimawandels anpassen - ein wichtiger Faktor auch für die zukunftsfähige, wirtschaftliche Entwicklung.

Wetterextreme machen die arbeitsteilige, vernetzte, mobilitätsabhängige Stadt verletzlich. Der Wandel zur energieeffizienten, CO2 neutralen, klimaschonenden Stadt erfordert ein drastisch verändertes Verbrauchsverhalten auf allen Ebenen. Uns stehen die Rohstoffe nicht unendlich und zu jeder Zeit zur Verfügung! Nachhaltige Sparsamkeit ist gefragt - bei steigender Lebensqualität. Kurze Wege und ein sicheres Netz mit schnellen, kurzen Schnittstellen sichern die Mobilität. Geht zu Fuß, nutzt die Zweiradmobilität! Wie schön ist die autofreie Innenstadt!

Grüne, zukunftsfähige Stadt, das bedeutet für uns Klimaschutz, aber dennoch ohne Verzicht, sondern mit Gewinn!

Mit moderner Licht-, Heizungs- und Klimatechnik lassen sich bis zu 40 Prozent einsparen.

Langfristig bietet der Ausbau des Nahverkehrs ein großes Potential zur Emissionsreduzierung.

Im Autoverkehr heißt die Zukunft elektrisch Fahren mit Strom aus erneuerbaren Energien. Dies ist die bedingungslose Option. Mit weniger Lärm, Abgase, Feinstaub wird unsere Stadt grüner!

Die Stadt der Zukunft ist die "connected community" - die vernetzte Stadt. Die IT-Infrastruktur unterstützt unsere Stadt bei der Bewältigung aktueller und künftiger Herausforderungen. Kurze und belastbare Netze sind gefragt.

Zusätzlich spielt das Thema Gesundheit eine Rolle. Unterversorgung im ländlichen Raum wird zunehmen und ältere und kranke Menschen wollen länger zu hause wohnen. Moderne integrierte IT verbindet die Menschen bringt sie näher in ihrer jeweiligen Lebenssituation.

Wir müssen uns vernetzen wie in einem Ökosystem!
Familie, Freunde, Dienstleister, Behörden, Unternehmen sollen überall und möglichst schnell durch kurze Wege und Ketten mit jeder Art von Endgeräten erreicht werden. Mobilität wird stark von vernetzten Strukturen bestimmt sein. Die Vernetzung von Ärzten und Kliniken, Dienstleistern, sozialen Einrichtungen, Unternehmen sind das Rückgrat.

Wir wollen den Wandel mitgestalten auf Augenhöhe mit den Ausführenden und Planern. Kommunikation und Mitspracherecht schon bei der Vorbereitung von politischen Entscheidungen und rechtsstaatlichen Verfahren sind unabdingbar!

Die Bevölkerung wird immer älter. Die Stadt der Zukunft muss altengerecht und möglichst barrierefrei sein. Auch Ältere müssen an der Stadtplanung aktiv beteiligt werden. Die Stadt der Zukunft ist solidarisch. Sie gibt allen Bevölkerungsgruppen ein Mitspracherecht!

Der Mensch, sein soziales Umfeld, sein Lebenslauf inmitten der Generationen und dessen Mobilität müssen im Mittelpunkt stehen.

Grundsätzlich gilt: Wir wollen überlegt verbrauchen.
Was wirklich zählt, ist die Verkleinerung unseres Fußabdruck auf diesem Planeten. Meter um Meter! Verzicht heißt für uns Einsatz neuer Technologien, Innovationen in Wissenschaft und Wirtschaft, die uns voran bringen auf diesem Weg. Dabei setzen wir auf gesunden Menschenverstand, ständiges Lernen um die Zusammenhänge unseres Lebens auf der Erde zu erkennen. Für uns heißt es den Wandel mit zu gestalten, durch Bio- Produkte aus der Region, durch eine neue Esskultur mit phantasievollen, klimafreundlichen Speisen, Ökologische Kleidung, Reisen, die das Klima schonen, Häuser die Energie sparen, Erneuerbare Energien, die der Wirtschaft Beine machen und ökoengagierte Manager und Unternehmen, die wir in ihrer Zielsetzung zur Nachhaltigkeit unterstützen. Energiesparende - vor allem Elektro-Autos - können Spaß machen, das zeigt die plötzliche "Explosion" an neuen Ideen aus der Autobranche. Doch genau hier sehen wir große Entwicklungspotentiale. Unsere Ernährung ist klimaschonend ohne Einbuße an Genuss dann möglich, wenn sie vor allem die lokale Erzeugung, die biologisch ökologische Landwirtschaft und die schonende handwerkliche Fertigung berücksichtigt. Stoppt die Industrialisierung der Bauern! Für die Wirtschaft bedeutet die Entwicklung neuer Technologien einen Wachstumsschub. Umweltorientierung bedeutet Gewinn und das sind die positiven Seiten eines neuen Lifestyles.

Umweltorientierung soll auf eine zukunftsorientierte, lustvolle, verantwortungsvolle und moderne Lebenshaltung zielen, deshalb haben wir "Lust auf unsere grüne Stadt".

Schafft Anreize für umweltverträgliches Leben im Großraum Stadt. Gebt der Artenvielfalt von Tieren und Pflanzen neue Lebenschancen. Wir können nicht zulassen, dass Tiere und Pflanzen unwiederbringlich aussterben. Nutzt die Sonne in den Schluchten der Hochhäuser. Reißt die Versiegelungen der Innenstädte auf und gebt Naturräumen Vorrang in der Innenstadt. Pflanzt Bäume, da, wo sie wachsen und blühen können und widersetzt Euch, wenn Bäume und Natur leichtsinnig rückständigen Planungen weichen sollen. Schafft endlich die geforderten Vorrechte für Fußgänger und Fahrräder und investiert gerade jetzt in einen "Energiepark" mit erneuerbaren Energien. Das Tempo allein zählt nicht- auch die "Schiene" muss sich in Zukunft maximal dem Klimawandel stellen.

Schwerpunkte des Earth Day 2011 sind entsprechend unserem Motto:

  • Zukunftsfähiger, ressourcenschonender, natürlicher "Über"-Lebenszyklus anhand des Großraumes Stadt. Jede Maßnahme der öffentlichen Hand muss einem strengen Maßstab für Nachhaltigkeit folgen. Die Zeiten sind vorbei, wo sich Bürokratie als Maßstab versteht und sich über maximale Umweltziele hinwegsetzt.

  • Zukunftsfähige Gesundheitsvorsorge, Gesundheitserziehung: Gesundheit und Klimaschutz sind unabdingbar aneinander gekettet.

  • Zukunftsfähige Kommunikation gegen Vereinsamung und Globalisierung. Wir tragen die Verantwortung für diejenigen, die bereits heute unter dem Klimawandel Not leiden. Wir sind verantwortlich für die rigorose Nutzung wirtschaftlicher Ressourcen, die nur einzelnen Interessen folgen, um wirtschaftlichen Gewinn auf Kosten aller zu erzielen, mit dramatischen Folgen für Umwelt und Natur.

  • Zukunftsfähige Energieversorgung, mit dem Ziel erneuerbaren, sauberen Energien lokal wie auch weltweit ausschließlich Vorrang zu geben.

  • Zukunftsfähige Lebensweise mit dem Ziel der Selbstverantwortung und Selbstorganisation.

 

 

Symposium CITY 2020 am 14. April 2011 in Freiburg
Symposium CITY 2020 am 14. April 2011 in Freiburg - Machbare Visionen für eine lebenswerte Stadt der Zukunft

Klimaschutz schmeckt!
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Der Earth Day am 22. April
Earth Day - 22. April
Who says you can't change the world?