Earth Day und Earth Week: Weltweite Aktionen zum Schutz unserer Umwelt

Earth Day und Earth Week: Weltweite Aktionen zum Schutz unserer Umwelt

Besuchen Sie uns bei Facebook Folgen Sie uns auf Twitter Besuchen Sie uns bei Google+
+++ NEU +++
Bee2020: Stoppt das Bienensterben!
Global denken, lokal handeln - der Earth Day findet alljährlich am 22. April weltweit in über 150 Ländern statt.
2018
Global denken, lokal handeln - der Earth Day findet alljährlich am 22. April weltweit in über 150 Ländern statt.
1997 Aktuelles
Chemische Zeitbombe?
Postkarten
Stuttgart - zentrale Veranstaltungen
Stuttgart - dezentrale Veranstaltungen
Stuttgart - Veranstaltungen am Institut Dr. Flad

Chemische Zeitbombe?

Die Medien und Umweltverbände haben das Thema aufgegriffen, seit einiger Zeit wird es bereits in Fachkreisen diskutiert. Hormonartig wirkende chemische Substanzen, die in einer Vielzahl von Produkten Verwendung finden und über Nahrung, Luft, Wasser etc. von Mensch und Tier aufgenommen werden, sollen Unfruchtbarkeit, Krebs und andere Krankheiten auslösen.

In einem aufsehenerregenden Buch werden die Forschungsergebnisse der amerikanischen WWF-Wissenschaftlerin Theo Colborn hierzu dargelegt, dramatisch geschildert von der renommierten Umweltjournalistin Dianne Dumanoski. Unter dem Titel: "Our stolen Future", (in Deutschland erschienen mit dem Titel "Die bedrohte Zukunft", Droemer Knaur Verlag) machen die Autoren vor allem chlororganische Chemikalien wie DDT, PCB, Dioxine, aber auch Antioxidationsmittel, Weichmacher und ihre Anreicherung in der Nahrungskette für Störungen in der Fortpflanzung bei Tieren verantwortlich.

Wie in einem Kriminalroman schildert Dianne Dumanoski die detektivische Detailarbeit der Wissenschaftlerin Theo Colborn, die die Ergebnisse aus den Forschungslabors rund um den Globus zusammengetragen und ausgewertet hat, auf der fieberhaften Suche nach Beweisen für die These, daß hormonartig wirkende Schadstoffe aus der chemischen Produktion die Fortpflanzungsfähigkeit des Menschen und der Tiere vermindern und Krankheitssymptome und bestimmte Krebsformen begünstigen.

Bereits im Jahr 1991, nach ersten Testergebnissen in der Tierwelt der Great Lakes, hatte die US-Umweltbehörde EPA ihre Prinzipien der Bewertung der Chemikalien geändert. Während bis dahin die Krebsgefahr im Vordergrund stand, bekam jetzt ihr möglicher Einfluß auf Fortpflanzung und Entwicklung von Fischen, Vögeln und auch Menschen ein stärkeres Gewicht.

Mit einem Forschungsprogramm in Höhe von 11 Millionen Dollar hat die europäische Chemie im Herbst 1996 eine Studie gestartet, die der These nachgehen soll, ob bestimmte chemische Stoffe in der Umwelt durch eine hormonartige Wirkung die Fruchtbarkeit der Menschen durch "Verweiblichung" schädigen, aber auch für Verhaltensstörungen, verschiedene Krebsarten und Mißbildungen verantwortlich sind.

Der amerikanische Vizepräsident Al Gore fordert im Vorwort zum Buch der Autoren Colborn, Dumanoski, Myers rückhaltlose Aufklärung über die möglichen Folgen der synthetischen Chemikalien.

Haben wir bereits heute zu lange gewartet mit einem generellen Verbot der im Verdacht stehenden Umweltgifte, ähnlich wie die Menschheit zu lange gewartet hatte, um mutige Entscheidungen gegen die Verwendung der FCKW's, PCB's, DDT zu fällen?

Zu diesem Thema findet am Abend des 17. März 1997 in Stuttgart eine Diskussion statt.

 

Der Earth Day am 22. April
Earth Day - 22. April
Who says you can't change the world?