Earth Day und Earth Week: Weltweite Aktionen zum Schutz unserer Umwelt

Earth Day und Earth Week: Weltweite Aktionen zum Schutz unserer Umwelt

50 Jahre Earth Day International
Earth Day - 22. April
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2000 Aktuelles
Stuttgart - zentrale Veranstaltungen
Stuttgart - Projekt Treibhauseffekt am Institut Dr. Flad
Ein geschichtlicher Rückblick
Die Klimakonvention
Das Protokoll von Kyoto
Maßnahmen für den Klimaschutz
Förderung erneuerbarer Energien
Die Situation in Deutschland
Was kann der Einzelne tun um die CO2-Emission zu senken?
Zum Nachdenken
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Das Projekt Treibhauseffekt am Institut Dr. Flad

Ein geschichtlicher Rückblick:

Die erste Weltklimakonferenz, ein rein wissenschafliches Treffen, fand 1977 statt. Bereits damals setzte sich das Erkenntnis durch, dass es sich beim anthropogen bedingten Klimawandel um ein ernstzunehmendes Problem handelt. Die Teilnehmer der Konferenz forderten die Regierungen der Welt auf, "sich auf potentielle, vom Menschen verursachte Änderungen im Klima, die sich nachteilig auf das Wohl der Menschheit auswirken könnten, einzustellen und sie zu verhindern". Es wurde außerdem befürwortet, ein gemeinsames Weltklimaprogramm für alle Staaten der Erde aufzustellen.

In den 80er Jahren und Anfang der 90er fanden zahlreiche zwischenstaatliche Konferenzen über den Klimawandel statt, auf denen man sowohl politische als auch wissenschaftliche Aspekte des Problems Treibhauseffekt erörterte. Die zweite Weltklimakonferenz fand 1990 statt.

Im Jahr 1992 fand die bis dahin größte Zusammenkunft von Staatschefs in Rio de Janeiro statt. Bei dieser Generalversammlung wurde das Rahmenabkommen der Vereinten Nationen über Klimaänderungen, die Klimakonvention, von 154 Staaten und der Europäischen Gemeinschaft unterzeichnet. Die Klimakonvention trat am 21. März 1994 in Kraft. In zwei Jahren schafften es gerade mal 50 Staaten dieses Übereinkommen zu ratifizieren.

Die Konferenz der Vertragsparteien trat erstmals am 28. März bis 7. April 1995 in Berlin zusammen. Es nahmen Delegierte aus 117 Vertragsstaaten und 53 Beobachterstaaten sowie mehr als 2000 Beobachter und Journalisten teil. Sie stellten übereinstimmend fest, dass die in der Klimakonvention vorgesehenen Verpflichtungen der entwickelten Länder unzureichend seien und begannen, die im "Berliner Mandat" vorgesehen Gespräche über weitere Verpflichtungen.

Die Konferenz von Kyoto: Auf der 3. Vertragsstaatenkonferenz, an der 10.000 Delegierte, Beobachter und Journalisten teilnahmen, wurden im Protokoll die Industrieländer rechtsverbindlich dazu verpflichtet, ihre gemeinsamen Treibhausgasemissionen, ausgehend vom Jahr 1990, bis zum Zeitraum 2012 um mindestens 5 Prozent zu reduzieren.

Auf der 4. Vertragsstaatenkonferenz 1998 in Buenos Aires wurde ein zweijähriges Aktionsplan verabschiedet, um noch offene Punkte des Kyoto-Protokolls zu klären, damit dieser Vertrag noch im Jahre 2000 ratifiziert werden kann.